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RELUX sieht Bedeutung des Kunststoffrecycling durch aktuelle Studie bestätigt

Die Studie zum "Beit­rag der Kreis­lauf­wirt­schaft zur Ener­giewende" war Thema bei der Bun­desp­res­sekon­ferenz am 31. Januar in Berlin. Gef­orscht hatte das Öko-Institut im Auf­trag des Bun­des­ver­ban­des der Deut­schen Ent­sor­gungs-, Was­ser- und Roh­wirt­schaft (BDE). Auf dem Podium ref­erierte auch RELUX-Geschäftsführer und BDE-Vizepräsident Jost Kott­meyer.

Rec­ycling statt Müllver­bren­nung: Um einen Beit­rag zum Klimasch­utz zu leis­ten und zum Gelin­gen der Ener­giewende beizu-  tragen, sieht die Studie Veränderungs­bedarf bei der Ent­sor­gungs­wirt­schaft. Abf­all müsse umf­assen­der als bis­her stoff­lich ver­wer­tet wer­den, ver­bleibe­nde Abf­all­stof­fe müssen flexib­ler und eff­izien­ter zur Ener­gieer­zeugung ein­gesetzt wer­den, so die zent­ralen Erge­bnisse.

In seinem Kurz­vort­rag skiz­zierte Jost Kott­meyer die Bedeutung der EEG-Umlage für die Kreis­lauf­wirt­schaft. Beson­deres Augen-     merk legte er auf den von der Studie heraus­gehobe­nen Stoffst­rom der Kunst­stof­fe. Einer­seitz zeig­ten die Erge­bnisse, dass aus klima- und ener­giepolitischer Sicht der Aus­bau des Kunst­stoff­rec­yclings sowie der Ein­satz von Ersatzb­renn­stof­fen als prioritäre Auf­gabe anzusehen seien. Anderer­seits würde ein Weg­fall der Umlage­nteil­befreiung für ener­giein­ten­sive Unter­neh­men die Wett­bewerbsfähig­keit deut­scher Kunst­stoff­rec­ycler erheb­lich schwächen.

"Wenn die Bun­des­regierung es mit der Ener­gie- und Klimapolitik ernst meint, muss sie sich für den Erhalt der EEG-Umlage­nteil­befreiung für Kunst­stoff­rec­ycler ein­set­zen. Die gilt für das aktuelle EEG ebe­nso wie für die novel­lierte Fas­sung", appel­lierte Jost Kott­meyer an die Politik.

erstellt am 21.02.2014